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Neurodermitis

Neurodermitis, auch als atopische Dermatitis oder atopisches Ekzem bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit einer anlagebedingten, d.h. „von innen ausgelösten” (endogenen), Neigung zum Ekzem, die zudem mit Heuschnupfen, allergischem Asthma und Nahrungsmittelallergien verbunden sein kann. Nicht das Ekzem selbst, sondern die Neigung zum atopischen Ekzem wird von den Eltern an die Kinder vererbt. Damit ein Ekzem auftritt, müssen jedoch zusätzliche auslösende innere (z.B. Stress) und äußere (z.B. schädliche Umwelteinflüsse) Faktoren hinzukommen.

Die Pathogenese der Neurodermitis ist gekennzeichnet durch Defekte in der Hautbarriere, der angeborenen Infektabwehr und der Immunregulation. Es wechseln sich akute Schübe mit starken Entzündungsreaktionen und Intervalle ohne akute Entzündung in unregelmäßigen Abständen ab.

Neurodermitis tritt häufig schon im Säuglings- oder Kleinkindesalter auf. Etwa 15 bis 20 % der Kinder leiden zumindest zeitweise an Neurodermitis.

Typischerweise äußert sich die Neurodermitis durch gerötete, entzündete und teilweise nässende Hautstellen sowie sehr trockene, schuppige und empfindliche Haut.

Das prägnanteste Symptom ist der heftige Juckreiz, der verbunden mit Kratzen, zu einer weiteren Verschlechterung des Hautzustands führen und die Gefahr von Infektionen mit Pilzen und Bakterien erhöhen kann.

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