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Hautstruktur und -funktion

Für unser Wohlbefinden spielt die Haut eine große Rolle. In einer gesunden und gepflegten Haut fühlen wir uns wohl und attraktiv. Erkrankt die empfindsame Hülle, juckt, brennt, wird sie rauh oder entzündet sich gar, möchten wir am liebsten „raus aus unserer Haut“.

Die Haut verrät auch viel über unser „Innenleben“. In bestimmten Situationen erröten wir, werden blass, oder wir fangen an zu schwitzen.

Hautstruktur

Die Haut ist ein eigenständiges Organ: Sie bedeckt den ganzen Körper auf einer Fläche von etwa 2 m2 und macht dabei ca. 15% unseres Körpergewichts aus. Um effektive Behandlungsmöglichkeiten bei den verschiedenen Hauterkrankungen sowie Anti-Aging-Lösungen zu entwickeln, muss die Struktur und Funktion dieses lebenswichtigen Organs verstanden werden.

Die physiologischen Funktionen der Haut sind:

Schutz

Die Haut schützt den Körper vor physikalischen, chemischen und biologischen Einflüssen (Mikroorganismen, UV-Strahlung, etc.).

Empfindung

Sie ist ein Sinnesorgan mit sensorischen Rezeptoren.

Wärmeregulierung

Durch Schweißsekretion und Veränderung der Durchblutung in der Haut kann die Körperwärme reguliert werden.

Stoffwechselfunktion

Die Haut ist in der Lage mit Hilfe von Sonnenlicht Vitamin D zu produzieren.
Die Haut ist ein sekretorisches Organ. Sie sondert Schweiß und Talg ab, die Bestandteile des natürlichen Säureschutzmantels der Haut sind.

Sie ist in drei Schichten unterteilt:

  • die Epidermis/Oberhaut schützt uns vor mechanischen Einflüssen und Verletzungen, sie wehrt Krankheitserreger ab, leitet Schmerz- und Temperaturreize weiter und ist verantwortlich für die Pigmentierung der Haut. Sie ist die eigentliche Schutzhülle gegenüber der Umwelt und besteht zu einem wesentlichen Teil aus Hornzellen (sog. Korneozyten). Ihre Dicke ist von Alter, Geschlecht und mechanischer Belastung abhängig.
  • die Dermis/Lederhaut sorgt für Elastizität und Festigkeit der Haut. In ihr findet man elastische Fasern und Kollagen. Außerdem sind dort viele Sinnesrezeptoren angesiedelt, die Reize an das zentrale Nervensystem weiterleiten. Die Lederhaut enthält Immunzellen zur Krankheitsabwehr, Talgdrüsen, um vor Verdunstung und Austrocknung zu schützen, und Schweißdrüsen, die den wichtigen Säureschutzmantel der Haut bilden und helfen die Temperatur zu regeln. Die Unterhaut besteht überwiegend aus lockerem Binde- und Fettgewebe und dient in erster Linie zur Wärmeisolierung.
  • die Subcutis/Unterhaut besteht aus lockerem Binde- und Fettgewebe und schützt u.a. vor Druck und Unterkühlung.

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