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Akne

Akne ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die vergleichbar mit der atopischen Dermatitis oder Psoriasis über Jahre immer wieder auftreten kann. Fast jeder Jugendliche ist im Laufe der Pubertät von Akne betroffen, weshalb Akne weltweit die häufigste Hauterkrankung darstellt. Die Akne wird leider noch immer als eine selbstlimitierende Erkrankung angesehen, die nur Jugendliche trifft. Bei bis zu 10% der Patienten bleibt die Akne aber auch noch über das 25. Lebensjahr bestehen.

Akne-Patienten können neben Mitessern (Komedonen) entzündliche Läsionen wie die sogenannten Papeln und Pusteln oder sogar Knoten aufweisen. Je nach Auftreten und Anzahl dieser Akne-Läsionen unterscheidet man leichte, mittelschwere oder schwere Formen der Akne.

Akne ist eine Krankheit, die das Leben der Betroffenen maßgeblich beeinflusst. Ihr Facharzt oder Apotheker kennt verschiedene Therapieoptionen, die helfen, die Akne in den Griff zu bekommen.

Fakten und Mythen zur Akne

Akne entsteht in den Talgdrüsen, die Talg für die Hautoberfläche bilden, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und diese vor chemischen Einflüssen schützt. Männliche Hormone fördern die Talgproduktion, z.B. in der Pubertät. Bei der Akne ist der Ausführungsgang der Talgdrüse durch einen Hornpfropf verstopft, so dass der Talg nicht abfließen kann. Es entstehen Mitesser, die sich auch – unter Einfluss von Bakterien, die sich hier ansiedeln – entzünden können, so dass Pickel entstehen.

Von zu viel Schokolade oder mangelnder Hygiene – die Liste der „Mythen“  rund um Akne ist lang.

Tatsache ist: Die auslösenden Faktoren für Akne sind vielfältig. Meist tritt die Akne mit der Pubertät und der Umstellung der Hormone auf. Dann reagiert die Haut mit einer erhöhten Talg- und Hornzellenproduktion, wodurch die Poren verstopfen können.

Wird der Ausgang eingeengt oder sogar ganz verschlossen, entzündet sich der Mitesser unter der Haut weiter. Für das eigentlich harmlose Bakterium Propionibacterium acnes, das in den Talgdrüsen der Haut lebt, sind das paradiesische Bedingungen: Es ernährt sich von dem Talg, vermehrt sich und stellt Stoffe her, die zu einer Entzündung führen. So entstehen die ersten roten, schmerzhaften Pickel, so genannte Papeln und Pusteln.

Therapie

Ihr Arzt oder Apotheker wird Ihnen helfen, sich zu entscheiden, welche Behandlung für Sie am besten ist. Weiterhin haben wir für Sie Tipps und Tricks zusammengestellt, was bei Akne zu beachten ist:

  • Durchhalten ist wichtig! Die Haut braucht Zeit, um sich zu regenerieren. Die Behandlung sollte über einen längeren Zeitraum oder kontinuierlich angewandt werden, um die Akne-Symptome unter Kontrolle zu halten.
  • Bei trockener Haut empfiehlt sich eine Feuchtigkeitspflege am Morgen. Bitte keine Cremes oder Produkte verwenden, die Fett enthalten. Sowohl bei der Pflege als auch beim Make-up ist es wichtig, dass sie keine Mitesser verursachen. „Nicht-komedogen“ ist hier das Stichwort, das auf der Verpackung stehen sollte. In der Apotheke sind diese Produkte meistens gut gekennzeichnet. Die Reinigungs- und Pflegeserie von Cetaphil® ist hier B. geeignet.
  • Und man kann es nicht oft genug sagen: Finger weg von den Pickeln! Ausquetschen beschleunigt wirklich nichts und fördert nur die Entzündung und Narbenbildung.
  • Besser geeignet ist da eine Behandlung bei den Profis: Durch eine professionelle Hautreinigung – die sogenannte „Akne-Toilette“ z. B. in der Hautarztpraxis oder durch eine Kosmetikerin. Hierbei wird die Haut fachgerecht mit Dampfbädern gereinigt und Mitesser professionell entfernt.

 

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